Schachverein von 1875 zu Eutin e.V.

Der Landesspielausschuß hat am 13. März die genauen Regelungen zum Abstieg aus den Verbandsligen in der laufenden Saison beschlossen. Hier die Entscheidung im Wortlaut (entnommen der Homepage des Landesverbandes):

Abstiegsregelung in den Verbandsligen 2011/2012
Der Abstieg aus den Verbandsligen 2011/2012 ist wie folgt geregelt:
Die Verbandsligen 2012/2013 setzen sich folgendermaßen zusammen. Drei Landesligaabsteiger sowie fünf Bezirksaufsteiger und 16 Teams, die
aus der Vorsaison in den Ligen verblieben sind. Diese Zahlen ändern sich, wenn mehr als drei Mannschaften aus der Landesliga absteigen müssen.
Aus den aktuellen Verbandsligen steigen drei Mannschaften in die Landesliga auf. Es verbleiben 27 Mannschaften. 27-16 = 11
Mannschaften, die aus der Liga absteigen. D. h. aus jeder Verbandsliga die letzten drei Mannschaften (Platz 8-10) steigen sicher ab. Hinzu
kommen die beiden punktschlechtesten Mannschaften 7. der Tabelle. Durch den Rückzug einer Mannschaft aus der Verbandsliga Ost ist hierzu
eine Berechnung durch einen Koeffizienten nötig. (Anzahl Punkte : Anzahl Spiele)
Dies wird gestaffelt nach:
a) Koeffizient der Mannschaftspunkte
b) Koeffizient der Brettpunkte
c) Koeffizient der Berliner Wertung
d) Stichkampf, sollten alle vorherigen Werte identisch sein
Sollte eine weitere Mannschaft aus der Landesliga absteigen, entfällt
dieser Passus und alle Siebtplatzierten steigen ab.
Sollten zwei weitere Mannschaften aus der Landesliga absteigen, trifft der
Passus auf den schlechtesten Sechstplatzierten zu, der dann mit dem
schlechtesten Koeffizienten absteigt.

Unsere 2te Mannschaft liegt zur Zeit mit Pkt. auf Platz 7 der VL Ost. Die beiden 7ten der anderen Verbandsligen haben bereits jeweils 6 Pkt. auf dem Konto und damit einen besseren Koeffizienten. Selbst bei 5 Pkt. bliebe dies so. Mindestens ein weiterer Sieg, wahrscheinlich sogar mindestens 3 weitere Punkte sind nötig, um dem Abstieg zu entgehen.

Wie sagte Markus vor dem Kampf beim Tabellenführer Doppelbauer Kiel: „Heute können wir Vereinsgeschichte schreiben.“

Und auch Thomas wußte nach eigener Aussage bereits vor dem Kampf: „Heute läuft es.“

Daß dann tatsächlich nach weniger als 4 Stunden beim Zwischenstand von 4,5 : 2,5 der Sieg für den Außenseiter aus Eutin feststand, kam so:

Das erste Drittel der Saison ist gespielt, Zeit für ein kurzes Zwischenfazit:

Mit 2 Unentschieden und einer Niederlage kann der Auftritt der ersten Mannschaft als sehr gelungen betrachtet werden. Dabei kam der erste Punktgewinn beim Mitaufsteiger in Leck weniger überraschend als der in der heutigen dritten Runde beim Flensburger SK. Zwischen diesen beiden erfolgreichen Auswärtskämpfen lag das Heimspiel gegen die dritte Mannschaft des Lübecker SV. In dem Kampf waren wir chancenlos und verloren dann auch hoch mit 2:6.

Sicherlich beigetragen zu diesen guten Mannschaftsergebnissen hat die Tatsache, daß wir immer mit der ersten Acht an die Bretter gingen. Hoffentlich geht es gegen Wrist/Kellinghusen am 11. Dezember im Riemannhaus so weiter.

DIe zweite Mannschaft hat es in der Verbandliga Ost erwartet schwer und blieb bisher an den Brettern ohne Punktgewinn. Durch den gestern überraschend verkündeten Rücktritt der Schachfreunde aus Geesthacht gab es zumindest auf dem Papier einen Sieg. In der heutigen dritten Runde gab es zum ersten Mal größere Aufstellungssorgen, die aber hoffentlich eine Ausnahme bleiben.

Alle Tabellen und Ergebnisse sind auf der Internetseite des Landesverbandes nachzulesen, die über das Menü "Turnier" - "Mannschaftsmeisterschaften" auch direkt über unsere Homepage erreichbar ist.

Beim Auswärtsspiel gegen Geesthacht erwiesen sich die Gastgeber als der erwartet kampfstarke Gegner. Erst nach gut 5 1/2 Stunden stand der knappe 4,5 : 3,5 Sieg fest. Siemensen nahm das Remisangebot von Olaf an, da im Endspiel K, L, 5BB - K, S, 5BB die aktivere Königsstellung von Siemensen durch Olafs gedeckten Freibauern kompensiert wurde.

Kurz zuvorerzielte Meinrad den Führungstreffer zum 4:3. Im Mittelspiel hatte Meinrad seine sehr gute Stellung zunächst fast verdorben und kämpfte mit T,S gegen LL,S. Doch der a-Freibauer war eine Figur wert, so daß schließlich die Mehrqualität den Ausschlag gab

Auch Rolf und Thomas waren mit einem Mehrbauern jeweils nah dran am ganzen Punkt. Doch beide Turmendspiele waren wohl nicht zu gewinnen. Meine eigene Partie endete nach 28 Zügen remis. Die hochtaktische Schlußstellung war meinem Gegner zu heiß, um sie in beiderseitiger Zeitknappheit (ca. 10 Min. pro Spieler) weiterzuspielen. Fritz verrät, daß dies mein Glück war, denn der von mir geplante "Trick" in der wahrscheinlichen Fortsetzung klappt nicht.

Käpt'n Frank  brachte seine Stellung trotz zwischenzeitlich rauher See letztlich sicher in den Remishafen. Markus überraschte seinen Gegner und seine Mannschaftskameraden mit einer obskuren Variante im Aljechin. Nach langem Manövrieren auf engstem Raum am Damenflügel schien das Schlimmste überstanden zu sein, als das Ungemach dann doch noch auf dem Königsflügel hereinbrach. Dies bedeutete den zwischenzeitlichen Ausgleich, denn zuvor hatte Andreas in einer blitzsauberen Partie zunächst den Druck des Gegners auf der offenen d-Linie in's Leere laufen lassen. Den folgenden Angriff auf dem Königsflügel konnte sein Gegner nur durch eine Königswanderung abwehren. Doch dies ermöglichte eine feine Abwicklung (inkl. Qualitätsopfer) in ein gewonnenes Endspiel. Da machte es großen Spaß, am Nebenbrett zu sitzen und zuzuschauen!

Dieser knappe aber verdiente Sieg brachte uns wieder an die Tabellenspitze, denn LSV IV verlor etwas überraschend gegen Lauenburg, unseren nächsten Gegner am 27.2. im Riemannhaus. Punktgleich an zweiter Stelle liegen die Segeberger.

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